Zum Weißen Rössl

Demnächst beim „Theater im Turm“:  Im weißen Rössl

 Normalerweise spielen wir im Jahr zwei Stücke. Im Frühjahr wird ein Stück für Erwachsene aufgeführt und im Herbst gibt es bei uns ein Kinderstück zu sehen. Doch in diesem Jahr ist der Rhythmus auf Grund des ausgewählten Stückes durcheinander geraten. Es hat sich bei den Vorbereitungen zum „Weißen Rössl“ herausgestellt, dass der Zeitraum bis April/Mai nicht ausreicht, um dieses Singspiel ordentlich auf die Bühne bringen zu können. Da wären fast tägliche Proben notwendig gewesen und das können wir Amateure neben den beruflichen und privaten Verpflichtungen dann doch nicht leisten.

So haben wir uns entschlossen, das „Weiße Rössl“ erst im Herbst aufzuführen. Ob uns dann noch zusätzlich ein Kinderstück möglich sein wird, ist noch offen. Die Proben, die nicht zuletzt wegen der musikalischen Herausforderung intensiv sein werden, haben bereits begonnen.

Die Operette „Im Weißen Rössl“ trat gleich nach ihrer Uraufführung im Jahre 1930 ihren Siegeszug um die Welt an. Heute zählt das Werk zu den meistgespielten Stücken, was nicht zuletzt den bekannten Ohrwürmern und der bestechenden Komik zuzuschreiben ist. Die ländliche Idylle, die unterschiedlichen Charaktere, sentimentaler Herzschmerz und reichlich Wirbel sorgen für einen schwungvollen unterhaltsamen Theaterabend.

Die Premiere im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz ist am 18. September 2020.

drhejme - paurischer Moundort Oubd

Was von einer Gemeinde zu halten ist, die sich an Fettnpletsche und Memkenke gütlich tut, die zum Zeitvertreib andere ausholipert und die sich abends in Knepplbatschken kleidet, darüber scheiden sich wohl die Geister. Doch wenn es nach dem Neugablonzer Heimatdichter Heinz Kleinert geht, fällt das Urteil über derartige Absonderlichkeiten versöhnlich aus: »S ös a Stöckl vu drhejme / und dou hängt man abn dro.«

Dieses von Kleinert besungene »Drhejme« ist der Hauptakteur des neuen Stücks des Theater im Turm. In ihm wagt das Ensemble einen intimen Blick in die Wohnzimmer und Geschäftsräume des aufstrebenden Neugablonzer Bürgertums und lässt die Blütezeit paurischer Lebensart nochmals Revue passieren, wenn es von tierischen Erbschaften und misslungenen Geschäftsessen, von romantischen Stunden am italienischen Sandstrand und zänkischen Marktbesucherinnen erzählt. Über alldem schwebt dabei unsichtbar und doch allgegenwärtig die Frage nach dem eigenen Selbstverständnis im Angesicht einer immer geringer werdenden Zahl von Beherrschern der paurischen Mundart.

Bereits zum zweiten Mal empfangen das THEATER IM TURM und die Neugablonzer Kultband MAUKE in einer gemeinsamen Produktion ihr Publikum bei sich »Drhejme« zu einer schillernden Collage aus Sketchen, Gedichten und Liedern und lassen dabei paurischen Sprachschatz und Neugablonzer Lebensgefühl mit tiefgründigem Witz und packendem Humor hautnah erlebbar werden.

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Foto: Bernd Frank/Theater im Turm 

Geplante Aufführungstermine:

 Pfaarsaal Herz Jesu Kirche Neugablonz:

  • Donnerstag, 09.05.2019, 20.00 Uhr- Premiere
  • Freitag, 10.05.2019, 20.00 Uhr
  • Samstag, 11.05.2019, 20.00 Uhr
  • Montag, 13.05.2018, 20.00 Uhr (Zusatztermin)
  • Dienstag, 14.05.2018, 20.00 Uhr (Zusatztermin)

Start des Vorverkauf ist am 08.04.2019 bei der Buchhandlung Menzel in Kaufbeuren-Neugablonz!

Eine Woche voller Samstage

Ein Woche voller Samstage

Nach dem Kinderbuch von Paul Maar

28 Jahre nach der ersten Inszinierung von "Einer Woche voller Samstage" probt das Theater im Turm erneut die Geschichte von Herrn Taschenbier und seinem Sams ein. Dabei kommt die aktualisierte Bühnenfassung des Stückes zur Bearbeitung.

Immer wieder samstags! Wie aus dem Nichts taucht an einem Samstag ein eigenartiges Wesen mit roten Haaren, Trommelbauch und blauen Punkten im Gesicht bei Herrn Taschenbier auf: das Sams. Es ist laut, frech, singt Lieder und reimt von früh bis spät. Lauter Dinge, die Herr Taschenbier eigentlich gar nicht mag. Und dennoch haben die beiden eine Woche lang richtig viel Spaß zusammen.

Paul Maar hat mit seinen Geschichten um das Wesen mit den Wunschpunkten schon viele Kinder und Junggebliebene amüsiert und fasziniert. Und bestimmt auch alle kleinen und großen Besucher unserer Aufführung im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche oder dem Stadttheater Kaufbeuren.

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Fotos: Gabriel Chmiel/Theater im Turm 

Geplante Aufführungstermine:

 Pfaarsaal Herz Jesu Kirche Neugablonz:                                    

  • Sa., 27.10.2018, 16.00 Uhr- Premiere
  • Fr., 02.11.2018, 18.00 Uhr
  • Sa., 03.11.2018, 16.00 Uhr
  • So., 04.11.2018, 16.00 Uhr

Stadttheater Kaufbeuren

  • Sa., 10.11.2018, 16.00 Uhr
  • So., 11.11.2018, 16.00 Uhr
  • Sa., 17.11.2018, 16.00 Uhr
  • So., 18.11.2018, 16.00 Uhr

Nähere Informationen zu Preisen, Vorverkaufsstellen und der Anfahrt finden sie hier!

 

Zusammen ist man weniger allein

Zusammen ist man weniger allein

Nach dem, mit Erfolg abgeschlossenen Kinderstück „Der König in der Kiste“ wird bereits wieder an einem neuen Stück gearbeitet. Auf dem Spielplan steht eine anspruchsvolle Tragik-Komödie nach dem Erfolgsroman und viel beachteten Film mit dem Titel  „Zusammen ist man weniger allein“!

Es war einmal vor gar nicht so langer Zeit in der großen Stadt Paris. Da trafen sich vier Menschen reinen aber verzweifelten Herzens: Camille, die magere Malerin; Franck, der arbeitswütige Gourmetkoch; Philibert Marquet de la Durbellière, der stotternde Edelmann und Paulette, die einsame alte Frau. Und nach vielerlei Prüfungen, die sie mit Bravour bestanden, begann für alle ein besseres Leben. Vier, die alleine nicht mehr weiter können, tun sich zusammen. Wo sie im wahren Leben nur einsame Sonderlinge, Ausgestoßene und Kranke geblieben wären: Anna Gavalda bringt sie zusammen, macht aus ihnen eine verschworene Schicksalsgemeinschaft. Sie helfen sich auf, stützen sich, lieben sich und erleichtern sich gegenseitig die schlimmsten Momente. Vier Menschen, deren Stärke in dem Moment zutage tritt, wo sie einem Anderen die Hand reichen können. "Diese Figuren sind in keiner Weise typisch für die Gegenwart. Dafür sind sie einfach zu liebenswert. " Solche Leute trifft man im ganzen Leben nicht. Na ja, deshalb musste ich sie eben erfinden." Wie recht sie doch mit dieser Begründung hat, die Autorin Anna Gavalda. Man kann ihr zu diesem besonderen Werk, das eine Sehnsucht nach mehr Menschlichkeit weckt, nur gratulieren.

Anna Gavalda ist am 9. Dezember 1970 in Boulogne-Billancourt geboren. Sie ist eine französische Schriftstellerin  und Journalistin. Die Gesamtauflage ihrer Bücher beträgt allein in Frankreich um die fünf Millionen. Sie wuchs zusammen mit drei Geschwistern auf dem Lande auf, studierte dann Literatur in Paris und wurde berühmt mit Erzählungen, die unter dem Titel „Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet“ im Kleinverlag Le Dilettante im 13. Pariser Arrondissement erschienen sind. Nach dem durchschlagenden Erfolg dieser Erzählungen, für die sie im Jahr 2000 den Grand Prix RTL-Lire erhielt, gab die zweifache Mutter ihre Anstellung als Französischlehrerin in einer Privatschule auf. Ihr erster Roman „Ich habe sie geliebt“ hat einen autobiographischen Bezug. Er wurde 2009 mit Daniel Auteuil verfilmt. Ihr zweiter Roman „Zusammen ist man weniger allein“ wurde in Frankreich ein Bestseller und mit Audrey Tautou verfilmt.

Anna Gavalda schreibt heute für das Magazin Elle und lebt mit ihren beiden Kindern auf einem Bauernhof in Melun bei Paris. Sie liest keine Zeitung, hört kein Radio und besitzt keinen Fernseher.

Die deutsche Theaterfassung ist von Anna Bechstein, die auch nach dem französischen Erfolgs-Roman und Kinofilm „Paulette“ eine deutsche Theaterfassung mit dem Titel „Paulette – Oma zieht durch“ geschrieben hat. Aus ihrer Feder stammt zudem das Musical „Mandela“.
(Quelle: Wikipedia)

Hier schon einige Szenen und Bilder aus den aktuell laufenden Proben! Viel Spaß beim Betrachten!

 
 
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Geplante Aufführungstermine:

 Pfaarsaal Herz Jesu Kirche Neugablonz:                                    

  • 20.04.2018, 20.00 Uhr- Premiere
  • 21.04.2018, 20.00 Uhr
  • 27.04.2018, 20.00 Uhr
  • 28.04.2018, 20.00 Uhr

Stadttheater Kaufbeuren

  • 04.05.2018, 20.00 Uhr
  • 05.05.2018, 20.00 Uhr
  • 11.05.2018, 20.00 Uhr
  • 12.05.2018, 20.00 Uhr

Start des Vorverkauf ist für beide Vorverkaufsstellen am Montag, dem 19.03.2018

Nähere Informationen zu Preisen, Vorverkaufsstellen und der Anfahrt finden sie hier!

Mord an Bord

Nach der Kriminalgeschichte "Tod auf dem Nil" von Agatha Christie

In der Vereinschronik des Theaters im Turm ist zu lesen:

Kultur ist eine Herzensache, verbunden mit Arbeit, Mühen und Strapazen, die – und das ist es, weshalb es sich lohnt – Stolz, Freude und Zufriedenheit nach sich ziehen. Kultur und Theater ist eine Idee, die uns und andere beflügelt, einlädt zum Mit-Lachen und Mit-Weinen, zum Mit-Hoffen und Mit-Verzweifeln.
Diese Erkenntnis ist wohl auch die Begründung dafür, dass die Neugablonzer Theatergruppe bereits seit sechzig Jahren besteht.
Entsprechend lang ist auch die Liste, der gespielten Stücke und beachtlich das breite Spektrum das sich hier zeigt. Da entdeckt man zum Beispiel Klassiker der gepflegten Theaterunterhaltung wie „Lumpazivagabundus“, und „Diener zweier Herren“ genauso wie die beliebten Boulevardstücke „Außer Kontrolle“ und „Boeing Boeing“. Aber es ist auch die durchaus anspruchsvolle Komödie „8 Frauen“ zu finden und sogar der „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal ist in der Auflistung enthalten. Er wurde zum zehnjährigen Jubiläum, also vor 50 Jahren gegeben. Natürlich fehlen auch die Kinderstücke nicht, für die sich das „Theater im Turm“ vor allem in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat. Auszugsweise seien hier nur „Pinocchio“, „Pünktchen und Anton“ und „Tintenherz“ erwähnt. Aber auch auf die paurische Mundart wird beim Theater im Turm nicht verzichtet. Deshalb stehen immer wieder mal Mundartstücke auf dem Programm. Erst kürzlich wurde der „Hockewanzel“, die Geschichte des böhmischen Pfarrers Wenzelaus Hocke, im Rahmen von „70 Jahre Neugablonz“ wieder aufgelegt.
Als Rudolf Böhm, der im März 1957 die Neugablonzer Theatergruppe gründete 1963 verstarb, übernahm sein Sohn Heinz Böhm die Leitung der Gruppe. Bis kurz vor seinem Tod im April 2015 war er nicht nur Vorstand sondern auch Herz und Motor der Neugablonzer Theaterspieler. Sein Nachfolger Karl Köberle kann von 117 Stücken berichten, die das Theater im Turm im Pfarrsaal der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz, aber auch im Kaufbeurer Stadttheater in sechzig Jahren inszeniert hat. Und dabei sind wir stets bemüht, das beste Theater zu machen, zu dem wir als Amateure im Rahmen unserer Möglichkeiten imstande sind.

Zum Jubiläum lädt das Theater im Turm nun zu einer Kriminal-Komödie ein. Zur Aufführung kommt das Stück „Mord an Bord“. Es handelt sich dabei um eine Theaterfassung des bekannten Romans von Agatha Christie, der auch verfilmt wurde, „Tod auf dem Nil“.

Die scheinbare Idylle an Bord des luxuriösen Dampfers auf dem weißen Nil, wird durch den Mord eines Passagiers gestört. Wer kann der Täter sein? Jeder der bunt gemischten und teilweise skurrilen Gäste der Flusskreuzfahrt könnte der Mörder sein. Als eine der Mitreisenden einen wichtigen Hinweis geben will, wird sie auch erschossen. Was ist los auf dem Schiff? Können die Morde aufgeklärt werden? Fragen, die eine spannende und unterhaltsame Geschichte erwarten lassen.

 Und hier die ersten Aufnahmen von den Proben:

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Um die Bilder größer zu sehen klicken sie einfach auf das Foto!

Geplante Aufführungstermine:

 Pfaarsaal Herz Jesu Kirche Neugablonz:                                    

  • 21.04.2017, 20.00 Uhr- Premiere
  • 22.04.2017, 20.00 Uhr
  • 28.04.2017, 20.00 Uhr
  • 29.04.2017, 20.00 Uhr

Stadttheater Kaufbeuren

  • 05.05.2017, 20.00 Uhr
  • 06.05.2017, 20.00 Uhr
  • 12.05.2017, 20.00 Uhr
  • 13.05.2017, 20.00 Uhr

Informationen zu Preisen, Vorverkaufsstelle und Anfahrt finden sie hier!